eine Person bläst Löwenzahnsamen von einem Stängel

Pollenallergie

Einleitung

Sie leiden unter Heuschnupfen?

Circa 20 % der Bevölkerung in Deutschland leider an einer Pollenallergie.
Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei der Behandlung Ihres Heuschnupfens.

Inhalt
eine Person niest gleich in ein Taschentuch
eine Person niest gleich in ein Taschentuch

Heuschnupfen oder Erkältung
Der Hals kratzt und die Stimme ist etwas heiser, Sie müssen immer wieder niesen, die Nase läuft permanent und Sie fühlen sich etwas abgeschlagen? Was sich für viele wie eine Erkältung anfühlt, kann vielleicht eine Allergie sein. Doch wie unterscheidet sich eine Allergie von einer Erkältung?

Einfache Merkmale zur Unterscheidung:

  • Ist das Nasensekret bei einer Allergie eher fließend und fast wie Wasser, wird es bei einer Erkältung eher dicklich und verstopft die Nase. Es kann sich sogar leicht gelblich-grünlich verfärben.
  • Drei Tage kommt sie, drei Tage steht sie, drei Tage geht sie – wer kennt diesen Ausspruch zu einer Erkältung nicht. Eine Pollenallergie bleibt allerdings meist die gesamte Saison durch, also durchaus auch über Monate hinweg. Auch ein heftiger, plötzlich einsetzender Schnupfen spricht eher für eine Allergie, als für eine Erkältung.
  • Achten Sie auf das Wetter. Bessern sich Ihre Beschwerden bei Regen, ist das ein Hinweis darauf, dass Sie auf die Pollen in der Luft reagieren. Wäscht der Regen sie heraus, lindert das Ihre Beschwerden.
  • Bei einer Pollenallergie geht meist ein Juckreiz in Augen, Rachen und Nase einher.
  • Fieber und Schüttelfrost sind sehr untypisch für eine Allergie.
  • Bei unklarer Symptomatik sollte grundsätzlich ein Arzt zu rate gezogen werden, ebenso bei länger anhaltenden Beschwerden, die das tägliche Leben beeinträchtigen.

Aktuelle Pollenvorhersage


Pollenbelastungsintensität
hoch
mittel bis hoch
mittel
gering bis mittel
gering
keine bis gering
keine
Quelle: DWD, Geodaten: BKG (Daten geändert)
Letzte Aktualisierung; 14.03.2026, 11:00 Uhr
Einleitung

Was hilft bei einer Pollenallergie?

Das A und O bei einer Allergie ist die Expositionsprophylaxe, d.h. man vermeidet den Kontakt mit dem Allergen. Da man sich in der Pollenflugsaison aber nur schwer ausschließlich drinnen aufhalten kann, haben wir für Sie ein paar Tips zur Senkung des Kontaktrisikos zusammengestellt:

  • Lüften Sie eher am Abend – Pollen fliegen vor allem in den Morgen- und Mittagsstunden.
  • Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen – Straßenkleidung möglichst außerhalb des Schlafzimmers ablegen und evtl. auch die Haare vor dem Zubettgehen waschen. Auch das Gesicht sollte nicht nur mit Wasser, sondern auch mit Seife gewaschen werden, da die Pollen besonders gut an Haut und Haaren haften.
  • Beim Autofahren möglichst die Fenster geschlossen halten und einen Pollenschutzfilter installieren.

Die bisher einzige ursächliche Behandlung einer Pollenallergie bietet die spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Früher gab es nur die Möglichkeit, das entsprechende Allergen in kleinsten Dosen unter die Haut zu spritzen, um so den Körper an den Auslöser zu gewöhnen. Mittlerweile gibt es auch bei vielen Allergenen die Möglichkeit, mit Tabletten oder Tropfen eine solche Hyposensibilisierung durchzuführen.

Ihr Arzt wird mit Ihnen eine mögliche Therapie gerne besprechen.

Vor allem die Linderung der Symptome steht bei einer Medikamentengabe im Vordergrund. Hierbei stehen sogenannte Antihistaminika, also antiallergisch wirkende Arzneistoffe, zur Verfügung. Die Behandlung schwerwiegender allergischer Reaktionen gehört immer in die Hände eines Arztes.

Zur Therapieergänzung können auch immunsystemstärkende Präparate eingesetzt werden, die bei regelmäßiger Einnahme die Reaktion des Körpers auf ein Allergen abbremsen können.

Unser Tipp: eine Nasendusche. Schnell und unkompliziert reinigt sie die Schleimhäute von den Pollen und was sonst noch in der Luft so rumfliegt. Auf diese Weise kann man meist den Bedarf an Medikamenten senken.

Aber Vorsicht: kein Speisesalz verwenden! Unser Speisesalz hat meist viele Zusätze damit es besser rieselt, Jod und Folsäure oder sogar Konservierungsstoffe. Deshalb empfehlen wir nur geeignetes Nasenspülsalz zu verwenden, damit Ihre Schleimhäute geschützt sind.

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